Es waren einmal zwei Königskinder. Sie konnten zueinander kommen. Sie wollten beieinander bleiben. Sie lebten in Gesundheit und Reichtum. Im Anfang dieser Zeit waren sie glücklich. Denn jeder hatte gerade eine Trennung hinter sich. Und fand nun im Anderen sein Herz. Die Beiden bauten ein Unternehmen auf und waren sehr erfolgreich. Sie genossen den Überfluss. Dann wurden sie seiner überdrüssig. Sie fragten: Wer bin ich? Sie fragten sich dies sieben lange Jahre lang. Es gab keine Fülle mehr in dieser Leere. Dann fegte ein Sturm ihr Unternehmen vom Platz. Ein anderer all ihre Pläne und Perspektiven und Vorstellungen. Identitäten gleich mit. Existenz ebenso. Es waren einmal zwei Königskinder. Sie waren zueinander gekommen. Sie wollten immer noch beieinander bleiben. Sie lebten in Krankheit und Armut. Im Anfang dieser Zeit waren sie unglücklich. Denn jeder hatte gerade eine Trennung hinter sich. Und fühlte sich verloren. Sie fragten: Wer bin ich? Sie fragten sich dies sieben lange Jahre lang. Und allmählich gab es Fülle in dieser Leere. Der Sturm hatte sie gereinigt und geheilt. Er hatte sie geläutert und gewiss gemacht. Auf Identitäten konnten sie Jetzt verzichten. Auf Existenz ebenso. Sie und Er waren zu sich Selbst gekommen. Und fanden nun in sich Selbst ihr Herz. Sie wollten Jetzt erst recht beieinander bleiben. Denn jeder hatte sich mit Gott und der Göttin vereinigt. Es waren einmal zwei Königskinder. Sie lebten im Einklang mit dem Universum auf dieser Erde. In Liebe und Dankbarkeit. In Wohlstand und Wohlgefühl. Es gab das SEIN in der Leere. Und sie antworteten: ICH BIN.
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